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April 2015 - airberlin magazin - Vielfältiges Curaçao

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38 Berlin extra

38 Berlin extra airberlin magazin 4 / 2015 Das Gourmetstück Manchmal ist die Kopie besser als das Original. Wie etwa beim „Filetstück“. Was der Besitzer mit dem Original in der Schönhauser Allee bisher nicht geschafft hat, gewann er mit der Kopie in der Wilmersdorfer Uhlandstraße: Lob von Kritikern und Gästen. Zu Recht nennt er dieses Filetstück deshalb auch „Gourmet stück“. Text: Peter Hauptvogel dar als die Touristen am Prenzlauer Berg. Da darf Küchenchef Sascha Ludwig auch schon mal Experimente wagen. Etwa, dass bei meinem Besuch im siebengängigen Menü „Gourmetstück“ gar kein Filetstück enthalten war. Das findet man dann eine Seite weiter auf der Speisekarte: Vom maximal 24 Monate alten, weiblichen Rotbuntrind aus Nordrhein-Westfalen (150 g = 32 €, 250 g = 49 €), vom auf Salzwiesen gehaltenen Irischen Rind, dessen Fleisch man drei bis vier Wochen trocken am Knochen reifen lässt (200 g = 39 €, 300 g = 55 €). Außerdem werden Entrecôtes vom fein fettgemaserten Freesischen Rind (300 g = 42 €, 400 g = 49 €) und vom Pommerschen Rind (250 g = 35 €, 400 g = 55 €) angeboten. Ich habe das Irische Rind dann bei meinem zweiten Besuch mittags bestellt und war sehr zufrieden damit. Allerdings störte mich, dass ich für die Kräuterbutter drei Euro extra zahlen musste. Plus fünf Euro für die Rosmarinkartoffeln. Eigentlich war ich gekommen, weil ich eine Woche zuvor im Internet gelesen hatte, dass ein Lunch mit Filetsteak für 17,50 Euro offeriert wurde. Aktuell – das Mittagsangebot wechselt täglich – wurde jedoch Kalbsgeschnetzeltes mit Kartoffelpürree, Staudensellerie, Oliven und Blattsalat zu diesem Preis angeboten. Die Gäste am Nachbartisch waren damit sehr zufrieden. Für die foloch keinen Stern, aber immerhin schon eine freundliche Erwähnung im Guide Michelin und 14 Punkte im Gault Millau – das ist doch schon was. Die Preise sind hochklassig und der Service erstklassig. Das ist wohl genau die Mischung, die im Dunstkreis des Kurfürstendamms zum Erfolg führt. Rings um dieses „Filetstück“ wohnen und arbeiten gut betuchte Leute. Die stellen ein ganz anderes Potenzial

airberlin magazin 4 / 2015 Chefkoch Sascha Ludwig und sein Meisterstück, das Filetstück vom Irischen Salzwiesenrind. Für sein Sieben- Gänge-Menü „Gourmetstück“ attestierte ihm der Guide Michelin Kreativität. Chef Sascha Ludwig with a delectable fillet of salt marsh-grazed Irish beef. The Michelin Guide rates his seven-course “Gourmetstück” menu as creative. genden Tage standen geschmorte Kalbskeule und Entre côte auf dem Programm. Samstags gibt es sogar für zehn Euro ein „Shopping Lunch“, bestehend aus Kalbstrüffelbratwust und einem Glas Champagner. Spätestens da merkt man, in welcher Gegend man sich aufhält. Dass ein Restaurant, das „Filetstück“ heißt, fleischlastig ist, überrascht nicht. Umso bemerkenswerter ist die Zusammenstellung des Menüs „Gourmetstück“: Faröer Lachs mit Königskrabbe, Wirsing mit Trüffel, Hummus und Kräutersaitling, Knurrhahn mit Mais, Majoran und Süßkartoffel, geschmorter Kalbsschwanz und Entenstopfleber, Frischling in zwei Gängen (Keule und Bauch) mit Schwarzwurzel, White-Cheddar-Käse mit Sanddorn und Stockbrot und der French Toast à la „Filetstück“ mit Nutella, Aprikose und Ahornsirup. Vier Gänge kosten 69 Euro, alle sieben 99 Euro. Dazu wird eine sehr gut passende Weinbegleitung angeboten. Die reicht vom Grünen Veltliner aus der Wachau über den Weißen Burgunder aus Rheinhessen, einen Chardonnay aus Südafrika und den Nero d’Avola aus Sizilien bis zum Cuvée Prestige aus Bordeaux – und wird glasweise abgerechnet: vier Gläser für 32 Euro oder sieben Gläser für 52 Euro. Auch da stimmt also das Preis- Leistungs-Verhältnis. Wer dann noch Appetit auf Steaks hat, kann sie gleich an der Theke nebenan einkaufen, für 4,40 bis 8,40 Euro pro 100 Gramm. www.filetstueck-berlin.de •

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Oktober 2015 airberlin magazin - Mal kurz zum Mond
September 2015 airberlin magazin - Ich bin ein Berliner
August 2015 airberlin magazin - Elyas M’Barek
Mai 2015 - airberlin magazin Cosma Shiva Hagen
April 2015 - airberlin magazin - Vielfältiges Curaçao

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