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Guter Riecher_Juni_2017

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42 DUFT / PARIS nach

42 DUFT / PARIS nach einer Mischung aus Zeder, Myrrhe, Honig und Weihrauch. Der Duft heißt Kyphi und wurde schon vor 5000 Jahren von den alten Ägyptern bei religiösen Riten verwendet. Starparfümeur Dominique Ropion hat ihn für das Museum nachempfunden. Im Raum der dem Mittelalter gewidmet ist, wird man mit eher unangenehmen Gerüchen konfrontiert, bis man die Ära der Pestepidemien erreicht. Dort riecht es plötzlich nach Nelken. Ihr Geruch sollte angeblich Schutz vor der Krankheit bieten. Der Raum endet mit den ersten kommerziellen Düften, die Mitte des 19. Jahrhunderts in Grasse kreiert wurden. Dann folgt der sogenannte Garten der Düfte, in dem elf trompetenförmige Skulpturen verschiedene Aromen verströmen, die man erraten soll (frischgebackene Madeleines, Seeluft, Basilikum und Coca Cola etwa). Schließlich erreicht man den letzten Ausstellungsraum des Museums. Dort wird der Mischprozess eines Parfüms veranschaulicht. Auf abgestuften Regalen sind diverse Flakons mit Parfümzutaten aufgestellt, wie Orgelpfeifen. Jedem Flakon ist ein Musikton sowie ein farbiger Laserstrahl zugeordnet. Parfümeure komponieren ihre Kreationen aus Kopf-, Herz- und Basisnote, diese Orgel jedoch verwandelt die Duftnoten in eine Symphonie aus Musik und Licht. Lange bevor das Grand Musée du Parfum eröffnete, experimentierte die Parfümerie Nose an der Rue Bachaumont schon mit neuen Duftentwicklungsideen. Sie wurde 2012 von Nicolas > Von oben im Uhrzeigersinn: Parfümerie Nose in der Rue Bachaumont; Nicolas Cloutier; die Duftauswahl bei Nose ist groß Clockwise from above: Nose boutique in Rue Bachaumont; Nicolas Cloutier diagnoses your scent preferences; the choice is endless But the most progressive changes have happened in the past decade. Perfume in Paris now celebrates individuality; you can create your own bespoke fragrance, use personalised diagnostics to find your perfect scent, or immerse yourself in the art and history of scent at the Grand Musée du Parfum. A fragrance that was used in religious rituals in Ancient Egypt 5000 years ago awaits us in the first room of the museum. A woody blend of myrrh, honey, grapes and frankincense, it is called kyphi and was recreated by star perfumier Dominique Ropion. Samples of unpalatable odours take us through the Middle Ages to a punchy clove cologne used to ward off the Plague, and the first commercial scents created in the mid-1800s, when the fragrance industry took off in Grasse. After strolling through the museum’s Garden of Scents, with 11 white trumpet-like sculptures that diffuse smells whose identity you have to guess (freshly baked madeleines, the seaside, basil, Coca-Cola) we reach the museum’s final room. In this darkened space, the process of perfume mixing is demonstrated via a specially commissioned artwork. It presents a selection of perfume ingredients in bottles on tiered shelves as neatly arranged as organ pipes. The artwork transforms each into a musical note and a beam of light. While perfumers use lower, middle and upper fragrance notes to compose a perfume, this perfume organ turns scents into a symphony of sound and light. >

43 „Der Duft eines Menschen ist der Umschlag seiner Seele“ “Your fragrance is the envelope of your soul”

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November 2015 airberlin magazin - Halb Haiti folgte meinem Vater nach Miami
Oktober 2015 airberlin magazin - Mal kurz zum Mond
September 2015 airberlin magazin - Ich bin ein Berliner
August 2015 airberlin magazin - Elyas M’Barek
Mai 2015 - airberlin magazin Cosma Shiva Hagen
April 2015 - airberlin magazin - Vielfältiges Curaçao

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