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Juli 2015 - airberlin magazin - Roy Peter Link

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30 Portrait

30 Portrait airberlin magazin 7 / 2015 Ein Typ voller Full of surprises Überraschungen Ein Sonnyboy mit Widersprüchen: Kaum einer würde vermuten, dass TV-Schauspieler Roy Peter Link einmal an chronischem Lampenfieber litt. Auch nicht, dass der Star aus „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ mal kurze Zeit in seinem Auto lebte. Text: Wiebke Toebelmann, Photos: Daniel Biskup

airberlin magazin 7 / 2015 31 estens gelaunt, fast aufgekratzt taucht Roy Peter Link beim Treffen in Erfurt auf. Hier, in Thüringens Landeshauptstadt, steht der 33-Jährige zurzeit wieder als Gynäkologe Dr. Niklas Ahrend vor der Kamera: Für die Serie, die ihm zu der Glaubwürdigkeit verholfen hat, die er sich immer gewünscht hatte. „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ (ARD) ist eine Art deutsches „Grey’s Anatomy“ und ein Beleg für Link, dass gute Drehbücher und ein tolles Ensemble nicht nur im US-Fernsehen funktionieren. „Wir haben alle unheimlich Spaß an unserer Arbeit, und das merken die Zuschauer auch“, meint er. „Ich glaube, die wollen keine Märchen mehr, sondern realistische Geschichten. Bei uns hat nicht jede Folge ein gutes Ende – genau diesen Mut mag ich.“ Normalerweise ist Schauspielern die Frage nicht so recht, wie viel sie mit ihrer Rolle gemeinsam haben. Schließlich geht es bei dem Beruf um Vielseitigkeit und nicht die eigene Person. Roy Peter Link macht da eine Ausnahme: „Mir fällt es leicht, mich mit Dr. Ahrend zu identifizieren. Er ist ein ziemlich unkonventioneller Typ, der ein Problem mit Autoritäten hat. Er hat ein großes Rechtsbewusstsein – und viel Pech mit Frauen. Das alles kann ich gut nachempfinden“, sagt er und lacht. Und fügt ernster hinzu: „Sein Streben nach Glück gefällt mir und dass er sich manchmal durch falsche Entscheidungen in unschöne Situationen manövriert. Das macht ihn sehr menschlich.“ Sich in Rollen und Situationen hineinfühlen – das konnte Link immer. Und zwar schon, bevor er wusste, dass er Schauspieler werden wollte. „Schon in der Schule, wenn wir Bücher gelesen haben oder Aufsätze schreiben mussten, hatte ich sofort Bilder im Kopf.“ Aber sobald es darum ging, etwas vor Leuten vorzutragen, versank er vor Nervosität im Boden: „Eigentlich hatte ich vor allem Angst.“ Und doch packte ihn die Schauspielerei. „Ich wurde buchstäblich hingezogen und -getrieben. Manchmal frage ich mich selbst, wie das eigentlich alles funktioniert hat!“ Zu Recht: Wer Roy Peter Links Biografie betrachtet, möchte es fast nicht glauben: Nach dem Abitur und einer Lehre als Maler und Lackierer – auf Wunsch der Mutter – erfand er zunächst einen Moderatorenjob bei MTV, um vom Wehrdienst freigestellt zu werden. „In einem Abspann einer RTL-Sendung waren Fernsehstudios in Köln aufgeführt. Das war ein Aha-Erlebnis“, erinnert sich der 33-Jährige. Kurzerhand zog er in die Domstadt und stellte sich direkt bei den Fernsehmachern vor. „Ein Wunder, dass der Pförtner mich überhaupt zu der Verantwortlichen gelassen hat. Ihr sagte ich einfach: ,Ich will Schauspieler werden.‘ Ihre Antwort: ‚Wo ist denn Ihre Vita? Und wer ist Ihr Agent?‘“ Der Jungspund hatte nichts von alledem – noch nicht mal einen festen Wohnsitz. „Eine Weile schlief ich sogar in meinem alten Citroën.“ An Türen zu klopfen – damit hatte Roy Peter Link kein Problem. Doch zum Erfolg führte das Klinkenputzen erst in München, seiner nächsten Station, wo er als Gästebetreuer der Talksendung „Arabella“ Kontakte knüpfen konnte und schließlich doch noch von der RTL-Chefin, bei der er sich einst spontan vorgestellt hatte, zu einem Casting eingeladen wurde. Die Rolle bekam er nicht, dafür drei Monate Schauspielunterricht und eine Rolle bei „Bravo TV“. „Da war ich so nervös, dass ich nachsynchronisiert werden musste.“ Erst 2006 habe er sich wohler in seiner Haut gefühlt, sagt Link. Und ganz wichtig: Man gab ihm Chancen. Warum? Das kann er sich heute selbst nicht erklären. Auf jeden Fall kamen sie dann, die Angebote: Von 2006 bis 2008 spielte er den Karl-Hans von Attendorn in der ZDF-Telenovela „Rote Rosen“, danach folgte bis 2011 ein Part in der Serie „Anna und die Liebe“. Nebenrollen in „Inga Lindström“, „Danni Lowinski“, „Im Alleingang – Die Stunde der Krähen“ oder „Das Traumhotel“ etablierten den gutaussehenden Schauspieler im Fernsehen.

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