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Juni 2015 - airberlin magazin - Ganz Venedig ist Biennale

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30 Portrait

30 Portrait airberlin magazin 6 / 2015 gewann seinen ersten „Jugend musiziert“-Preis mit fünf und machte den ersten Plattenvertrag mit zwölf. David, der nun den Mädchennamen seiner Mutter Dove-Marie Garrett benutzte, spielte alsbald mit Größen wie Claudio Abbado und wurde von Yehudi Menuhin als „größter Geiger seiner Generation“ bezeichnet. Eine Wunderkindgeschichte, die ein ganzes Buch füllen könnte. Darüber zu reden, ist der Star allerdings leid. Auch übt er nicht mehr acht Stunden täglich wie einst als Kind – zumindest nicht, wenn er auf Tournee ist. „Da reicht eine Stunde, da ich abends auf der Bühne ja zweieinhalb Stunden am Stück spiele. Die richtige Arbeit stecke ich vor der Tour rein. Da bin ich richtig am Ackern.“ Einen Unterschied zwischen sogenannter E-Musik und U-Musik zu machen, findet der Künstler anmaßend. „Ich habe keine Ahnung, wo diese Auffassung herkommt. Für mich ist ein klassisches Stück keine ernsthaftere Musik als ein Song von Metallica. Außerdem finde ich diese strikte Trennung bedenklich, weil sie immer auch Menschen ausschließt.“ So begann Garrett schon früh, Pop und Klassik zu mischen. „Während des Studiums hatte ich viele Freunde außerhalb der Klassik, und so ergab es sich, dass ich häufig Pop-Stücke für mein Instrument arrangierte. Das hat mir total Spaß gemacht. Ich habe experimentiert und mir wahnsinnig viele verschiedene Arten Musik angehört. Das war in meinem Elternhaus immer zu kurz gekommen.“ Überhaupt, das Elternhaus – ein Kapitel, über das David Garrett heute nicht mehr viele Worte verlieren muss. Darüber, dass er als Teenager keine Pop-CDs besaß zum Beispiel. Oder über den Drill, dem ihn sein Vater aussetzte, den „goldenen Käfig“, wie er diese Zeit oft beschreibt. Alles lange her. Als junger Erwachsener nahm der Musiker sein Leben selbst in die Hand und zog nach einem angefangenen Studium 2001 nach New York, um sich an der berühmten Juilliard School einzuschreiben. Für den Musikstudenten ging es um alles: seine musikalische Entwicklung, aber auch den Beginn eines selbstbestimmten Lebens. Und das Finden einer neuen Heimat: New York ist bis heute ein Wohnsitz von David Garrett. „Niemand fragt dort, woher du kommst. Es geht rein um das, was man selbst schafft.“ An der Juilliard School lernte Garrett auch das Komponieren, was im Klassikbereich leider rar geworden sei, sagt er. Umso mehr erfüllte ihn die Aufgabe, für die Paganini-Biografie „Der Teufelsgeiger“ 2013 die Filmmusik zu schreiben. Am meisten genießt er an seinem Beruf, sich seine Projekte selbst aussuchen zu können – sei es die riesige Crossover-Show im Stadion oder die Klassik-Tournee wie zuletzt im März mit den Brahms-Sonaten. Zur Popularität gehört auch die richtige Vermarktung: David Garrett, das Sexsymbol, der Klassik-Rebell, der nebenher mal einen Duft oder eine Modekollektion herausbringt. Das bezeichnet der Musiker als „Teil des Jobs“. „Ich habe nichts gegen gute PR-Projekte und mache nur das, woran ich glaube.“ Und er verrät, wie es zu seinem jetzigen Image kam: „Ich habe ganz sicher nicht mit Stift und Zettel dagesessen und überlegt: Was könnte funktionieren? Ich habe an meiner eigenen Marke mitgewirkt, indem ich einfach beschloss, dass ich auf der Bühne genau so sein möchte, wie ich privat bin.“ Zu seinem eigenen Stil gehört auch, dass er anzieht, was er will. „Einen Frack besitze ich gar nicht“, lacht der Geiger. Tatsächlich wirkt der 34-Jährige keineswegs wie ein eingebildeter Superstar – allerdings lässt auch er sich nicht gern in die Karten schauen. Weswegen er Interviews nicht besonders mag. „Ich liebe eigentlich die Anonymität und habe gar keinen großen Mitteilungsdrang“, sagt er. Und man glaubt ihm. Ausdrücken, das möchte er sich über die Musik, die er macht. Er wirkt zufrieden, wenn er das sagt. Jenseits aller Wunderkindgeschichten. Mehr Infos und Tickets gibt es unter www.david-garrett.com und www.deag.de • The king of crossover David Garrett can do whatever he pleases. Whether performing in crossover shows in vast stadiums or playing chamber music in small concert halls, he always remains true to himself – refusing to don tails. e should really be exhausted, as his diary is full to bursting. But David Garrett looks as fresh as a daisy when we meet him at Berlin’s Soho House. “I slept really well,” he says as he reaches for his cereal and chats about his current “Classic Revolution” tour – a continuation of his 2014 venture that is taking him to nine open-air stadiums in Germany and Austria from 12 to 28 June this year. He is accompanied by his band, the Philharmonie Frankfurt and the Deutsches Fernsehballett – as well

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November 2015 airberlin magazin - Halb Haiti folgte meinem Vater nach Miami
Oktober 2015 airberlin magazin - Mal kurz zum Mond
September 2015 airberlin magazin - Ich bin ein Berliner
August 2015 airberlin magazin - Elyas M’Barek
Mai 2015 - airberlin magazin Cosma Shiva Hagen
April 2015 - airberlin magazin - Vielfältiges Curaçao

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