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Juni 2015 - airberlin magazin - Ganz Venedig ist Biennale

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42 Balearen Balearic

42 Balearen Balearic Islands airberlin magazin 6 / 2015 Heiße Stunden auf Ibiza Happy hours on Ibiza Ob laut oder lauschig: Mallorcas kleine Schwester ist immer hip. Wir verraten die angesagtesten Plätze für den Sommer-Kurztrip – vom erlesenen Restaurant in Eivissas Altstadt über den schicken Beachclub bis hin zur 3.500-Personen-Disco. Text und Photos: Fabian von Poser Hier“, sagt Rafael de Siria, „hier hat alles angefangen.“ De Siria lehnt an einer gekachelten Theke und nippt an seinem Gin Tonic. Ein kleines Schindeldach, eine weiße Mauer, eine schwere Holztür. Dahinter wummern unablässig die Bässe. „Wir haben seitdem etwas angebaut“, lacht de Siria. „Aber alles begann 1973 in diesem Landhaus.“ Zugegeben: Hippies entdeckten Ibiza schon in den 1960er-Jahren für sich. Doch erst die Clubs machten die Baleareninsel zu dem, was sie heute ist: ein Ort, legendär für seine heißen Sommernächte. Das „Pacha“ ist auch nach vier Jahrzehnten noch so etwas wie der Inbegriff der Partykultur auf der Insel. Aus dem einstigen Tanzsaal in einer Finca machte „Pacha“- Gründer Ricardo Urgell eine Weltmarke. Viele machten es in den 1980er- und 1990er-Jahren nach. So wie das „Space“ in Playa d’en Bossa oder die Mega-Discos „ Amnesia“ und „Privilege“ bei Sant Rafel. Doch wer hip sein will, der muss nicht immer laut sein. Denn längst geben nicht mehr nur die Dezibel den Ton auf Ibiza an. Seit geraumer Zeit boomen auf der Insel auch gechillte Cafés und Beachclubs. Leichtigkeit und Lebensfreude seit mehr als drei Jahrzehnten vermittelt das „Café del Mar“ in Sant Antoni de Portmany. Am frühen Abend treffen sich vor dem legendären Café Hunderte Einheimische und Touristen zum angeblich schönsten Sonnenuntergang der Insel. Gechillt wird auch im exklusiven Beachclub „Blue Marlin“ in der Cala es Jondal, einer Traumbucht mit halbmondförmigem Kiesstrand kaum 20 Autominuten westlich von Ibiza-Stadt. Der derzeit angesagteste Spot, um stilvoll abzuhängen, ist aber das „Ushuaia“ in Playa d’en Bossa. Der noble Beachclub wurde 2011 eröffnet. Aus den Boxen schallt bereits am Vormittag Lounge-Musik. An den blütenweißen Strandbetten wird Champagner serviert. Das Photo: Getty Images/Ulli Seer

airberlin magazin 6 / 2015 43 Die Partywelle des „Pacha“ ist von Ibiza längst in die Welt geschwappt und sorgt nun auch von Buenos Aires bis Sydney für ausgelassene Stimmung (oben). Die chilligste Location? Der schönste Sonnenuntergang? Dafür ist das „Café del Mar“ inselweit bekannt (links). Pacha’s party reputation has long since been carried far and wide, with Pachas now to be found in locations from Buenos Aires to Sydney (above). The most chilled-out location? The most beautiful sunset? The Café del Mar ticks both boxes (left). dazugehörige Hotel „Ushuaia Tower“ ist als Reminiszenz an die Hippiezeit mit überdimensionalen Blüten verziert. Mittlerweile hat der Club sogar seinen eigenen Walk of Fame: In das Trottoir eingelassen sind Sterne, die Namen von Stars der Szene tragen, wie den des britischen Musikers Fat Boy Slim oder des House-DJs David Guetta. Wer auf wummernde Bässe lieber verzichten will, der findet auf der Insel natürlich ebenfalls sein Plätzchen. Meilenweit vom Partylärm entfernt ist zum Beispiel das vor den Toren Eivissas gelegene Restaurant „Es Caliu“. Vor der alten Windmühle umschmeichelt Jasminduft die Nase, drinnen der Geruch von Holzkohle, denn Spezialität des Hauses ist Fleisch vom Grill. Steil wie ein Kirchendach fallen die gepflasterten Stufen beim Restaurant „Can den Parra“ unterhalb der Kathedrale in Eivissas Altstadt ab. Abseits des großen Trubels serviert Gastwirtin Catalina Ramón Ferrer erlesene Weine und erstklassige mediterrane Gerichte. Für tagsüber empfiehlt sich am ehesten das Restaurant „El Carmen“ in Cala d’Hort. Gut, die Küche kann Ferrers Köstlichkeiten nicht das Wasser reichen. Dafür entschädigt der großartige Blick über die Bucht. Cala d’Hort verfügt ganz nebenbei auch über einen der schönsten Strände der Insel. Und einen der am wenigsten überlaufenen, so es das auf Ibiza im Sommer gibt. Wer nach dem Dinner noch Nachtluft schnuppern will, der kann das in einer der Mega-Discos wie dem „Space“, im „Amnesia“ oder dem „Privilege“ tun – oder eben im „Pacha“. Gegen ein Uhr nachts ist in dem Nachtclub unweit von Ibizas Hafenmeile meist der Höhepunkt der Stimmung erreicht. Bis zu 80 Euro zahlen die Gäste für die großen Sommer-Events. 3.500 Personen fasst der Club. Doch im Juli und August reicht auch das meist nicht aus. „Denn viele bleiben wegen des großen Andrangs draußen“, sagt Rafael de Siria. Für die, die drin sind, will die Party in diesen heißen Nächten allerdings nicht enden. •

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Oktober 2015 airberlin magazin - Mal kurz zum Mond
September 2015 airberlin magazin - Ich bin ein Berliner
August 2015 airberlin magazin - Elyas M’Barek
Mai 2015 - airberlin magazin Cosma Shiva Hagen
April 2015 - airberlin magazin - Vielfältiges Curaçao

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