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Mai 2016 airberlin magazin - Moderne Mayas

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MODERNE MAYA / MEXIKO 41 „HIER FING ALLES AN“, sagt Paula May Ku und deutet auf die Küchenzeile unter dem Palmendach. Dort liegen knallpinke Früchte mit grünen Stacheln. „Aus denen machen wir Marmelade. Unsere Ehemänner bauen schon seit Generationen Drachenfrucht an.“ Viele der Früchte waren zu klein und fanden daher keine Abnehmer. „Wir dachten immer: Das ist Verschwendung.“ Inzwischen hat die 36-Jährige Mutter zweier Kinder ihre Drachenfrucht-Konfitüre zum Geschäft gemacht. Mit sieben anderen Maya- Frauen betreibt sie als Pitahí-Kooperative nun schon seit zehn Jahren eine kleine Marmeladen-Fabrik im 600-Einwohner-Dorf Chumpón. Unterm Palmendach kochen die Frauen, die von den mexikanischen Ureinwohnern abstammen, längst nicht mehr. „Ich bin sehr stolz.“ Paula May Ku strahlt. „Ich kann es mir jetzt leisten, meine Kinder zur Schule zu schicken.“ In acht Hotels an der Küste steht ihre Marmelade auf dem Frühstücks-Buffet; Verhandlungen mit weiteren laufen. „Es ist toll, hier im Dorf zu arbeiten, weil ich ganz nah an meinem Zuhause bin“, sagt sie. Bevor sie die Kooperative gründeten, arbeiteten zwei > “IT ALL STARTED HERE,” says Paula May Ku, pointing to the kitchen under a thatched roof. There are bright pink fruit with green spikes on the counter. “We’re making jam with them. Our husbands have been growing dragon fruit for generations. Many of the fruit were too small for commercial use. We always thought: what a waste.” So the 36-year-old mum of two turned her dragon fruit jam into a business. With seven other Mayan women, she has been running the Pitahí Cooperative for the past decade. The jam factory in the small village of Chumpón is one of an increasing number of inland Mayan enterprises using traditions and skills passed down through generations to cash in on Mexico’s tourist boom. The thatched roof has given way to concrete walls. “I’m very proud,” smiles May Ku. “I can now afford to send my children to school.” Eight hotels on the coast now serve the jam for breakfast, and negotiations with others are underway. Their lives have not only improved > Von links nach rechts: Paula May Ku und ihre Drachenfrucht-Marmelade; Tihosuco, ein typisches Maya-Dorf; Mais wird zu Tortilla-Teig Vorige Seiten: Melipona-Bienen (links); Kaugummi-Ernte (rechts) Opposite page: Paula May Ku's dragon fruit jam Above: Corn is turned into tortilla dough Left: Tihosuco, a typical Mayan village Previous page: Melipona bees (left) and harvesting natural chewing gum (right)

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September 2015 airberlin magazin - Ich bin ein Berliner
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Mai 2015 - airberlin magazin Cosma Shiva Hagen
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