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Mein Barcelona_Juli_2017

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18 that chat _ BERLIN +

18 that chat _ BERLIN + IM GESPRÄCH Fränzi Kühne (34), Berlin, ist Mitgründerin der Marketingagentur TLGG (Torben, Lucie und die gelbe Gefahr), die Firmen bei der Digitalisierung unterstützt, und seit Juni Deutschlands jüngste Aufsichtsrätin bei Freenet AG. Sie hat eine Tochter, Luzie (16 Monate). Susann Hoffmann (35), Berlin, ist Mitgründerin von Edition F, einem Onlinemagazin für Frauen und Gründerin der Online-Akademie Female Future Force. Sie hat einen Sohn, Caspar (9 Monate). FK: Anfangs waren wir lange zu dritt. Bis zu 20 hat es sich fast angefühlt wie ein großer Freundeskreis. Ab 40 musst du dann anfangen, Strukturen einzuziehen, und ab 80 brauchst du ein mittleres Management. Da wird es anders, etwas unübersichtlicher, da musste ich auch lernen, eine Position zur Agentur zu finden. Aber man wächst damit. SH: Wie siehst du deine Rolle im Unternehmen, im Gegensatz zu deinen Mitgründern? FK: Die hat sich gewandelt. Als wir das kleine, familiäre Team waren, war ich die Harte. „Mit Fränzi kannste nicht übers Gehalt reden, die ist da ganz komisch.“ SH: Und wie ist sie heute? Gibst du jetzt mehr Geld aus für deine Mitarbeiter? FK: Jeder kriegt das, was er haben will (lacht). Nein, natürlich nicht, aber auch ich habe im Laufe der Zeit dazu gelernt, wie man Personal führt. In einem Freundeskreis-großen Team über Gehalt zu sprechen, ist... SH: ...mega schwierig. FK: Genau. Wer wird befördert, „die steht ja eh dem und dem nah“ – da werden einem schnell Sachen unterstellt. SH: Wir hören oft von unseren Mitarbeitern, dass es ihnen anfangs unglaublich schwer fällt, uns einzuschätzen. Das zeigt auch, dass wir noch dabei sind, unsere Rollen zu finden. Wer ich als Führungsperson bin, hat nicht unbedingt viel mit meiner Privatperson zu tun. Ich würde natürlich meine Mitarbeiter gern auch am Wochenende treffen, zögere aber, da das auch schnell zum Störfaktor werden kann. Gibt es das für dich? Freundschaften mit Mitarbeitern? FK: Gibt es auf jeden Fall. SH: Fühlt sich das komisch an? FK: Es gibt wenige sehr enge Freundschaften. Viele Bekanntschaften, und die Beziehung verändert sich sehr stark, wenn die Leute bei uns rausgehen. Dann entwickeln sich schon oft Freundschaften daraus. SH: Also wartet ihr, bis sie kündigen (lacht). FK: Es ist eine komische Rolle, aber ich glaube, man kann darüber sprechen. SH: Es ist ohnehin schwierig. Leute einstellen ist ein Vertrauensvorschuss

„Als die erste Mitarbeiterin bei uns kündigte, habe ich geweint“ und dann die Enttäuschung, wenn sie wieder gehen. Das bezieht man auf sich. FK: Ich erinnere mich an die erste Mitarbeiterin, die bei uns gekündigt hat. Da habe ich geweint. Ich dachte mir: ‚Was habe ich falsch gemacht? Wieso ist das nicht der richtige Ort für sie? Es ist doch alles so schön bei uns.‘ Ich habe das absolut nicht verstehen können und sehr auf mich bezogen. SH: Ich gehe dann auch super hart mit mir ins Gericht. Ich zeige das zwar teilweise außen nicht, aber sobald ich zuhause bin, muss ich die ganze Zeit darüber reden. Aber Waldemar, mein Freund, versteht mich da ganz gut, er ist ja auch Unternehmer. FK: Wie teilt ihr die Zeit zwischen euch auf, seit Caspar auf der Welt ist? SH: Für uns stand immer fest, das 50/50 aufzuteilen. Wir wollten beide unsere Leidenschaft, die wir für unsere Unternehmen haben, beibehalten. Ihr seid doch auch beide selbstständig, wie läuft das bei euch? FK: Wir haben das von Anfang an so geklärt, dass die Hauptverantwortung bei Flo liegt. Ich arbeite einmal die Woche von zuhause und gehe nachmittags noch schwimmen mit Luzie, ansonsten beschäftigt sich Flo tagsüber mit ihr. Ich versuche, früh zuhause zu sein, wenn sie noch wach ist. SH: Ich schreibe auf einmal Emails zwischen 5 und 6 Uhr morgens und dann wieder ab 21 Uhr abends. Ich habe meinem Team aber inzwischen klar gemacht, dass ich nicht von ihnen erwarte, dass sie darauf dann noch reagieren. Aber wenn ich die Zeit hab, muss ich es einfach runterschreiben, denn zwischen 17 und 20 Uhr werden nur Lieder gesungen und Geschichten erzählt. + FAMILIE UND BERUF Laut der in diesem Jahr veröffentlichten OECD-Studie Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf arbeiten mehr als die Hälfte der Mütter hierzulande in Teilzeit – im Schnitt 17 Stunden pro Woche. Die Väter dagegen arbeiten durchschnittlich 42 Stunden, obwohl sich ein Drittel von ihnen wünschte, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen.

airberlin Publikationen

November 2015 airberlin magazin - Halb Haiti folgte meinem Vater nach Miami
Oktober 2015 airberlin magazin - Mal kurz zum Mond
September 2015 airberlin magazin - Ich bin ein Berliner
August 2015 airberlin magazin - Elyas M’Barek
Mai 2015 - airberlin magazin Cosma Shiva Hagen
April 2015 - airberlin magazin - Vielfältiges Curaçao

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